RATGEBER · SPEISEKARTE
Speisekarte an der Wand: So gestalten Sie ein Menüboard, das verkauft
Das Menüboard über der Theke ist ein Verkäufer, der den ganzen Tag arbeitet. Gut gestaltet verkürzt es die Schlange, erleichtert die Wahl und lenkt den Blick auf die Gerichte mit der besten Marge.

Weniger Positionen, bessere Lesbarkeit
Wer in der Schlange steht, liest ein paar Positionen – nicht Dutzende. Zeigen Sie an der Wand die beliebtesten Gerichte und Saisonhits, die vollständige Speisekarte bleibt auf Papier oder an der Kasse.
Ein Foto verkauft schneller als eine Beschreibung
Ein großes, appetitliches Foto eines Gerichts wirkt besser als eine lange Zutatenliste. Hinterleuchtet sehen die Farben der Speisen saftig aus – und der Gast wählt mit den Augen, bevor er an der Kasse steht.
Regeln für ein gutes Layout
- Die wichtigsten Gerichte im oberen Bereich, auf Augenhöhe.
- Name und Preis in großer Schrift, lesbar aus einigen Metern.
- Dunkler Hintergrund – hinterleuchtet wirkt er besser als Weiß.
- Gruppen: Hauptgerichte, Snacks, Getränke, Desserts.
- Eine Position als Empfehlung des Küchenchefs hervorgehoben.
Menüboard aus mehreren Rahmen
Statt einer großen Tafel können Sie mehrere Rahmen nebeneinander hängen. Jeden Teil der Karte wechseln Sie einzeln – zum Beispiel nur das Tagesgericht oder das Saisongetränk – ohne alles neu zu drucken.
Prüfen Sie die Karte mit den Augen des Gastes
Stellen Sie sich ans Ende der Schlange und prüfen Sie, was Sie sehen. Müssen Sie die Augen zusammenkneifen, ist die Schrift zu klein. Wissen Sie nicht, wohin Sie schauen sollen, steht zu viel auf der Tafel.
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